Möchtest du dich wieder sicher und entspannt fühlen?
Traumatherapeutisch zu arbeiten bedeutet, noch achtsamer mit dir umzugehen als in einer „normalen“ Psychotherapie – dein Tempo, deine Grenzen, dein Weg.
Bevor wir in die eigentliche Traumaarbeit gehen, schaffen wir gemeinsam eine Basis. Du sollst dich bei mir sicher und gesehen fühlen – das ist die Voraussetzung für alles andere.
Traumata setzen sich im Körper fest und werden dort gelöst. Deshalb beziehe ich neben dem Gespräch auch dein Nervensystem mit ein – durch Methoden von Somatic Experiencing®, Ego-State-Therapie, Atemübungen oder langsame Bewegungen. Immer nur so weit, wie du bereit bist.
Du musst mir nichts erzählen. Wenn du möchtest, höre ich zu – aber es ist keine Voraussetzung für die Arbeit miteinander.
Bei einem Trauma warst du irgendwie ausgeliefert. In unserer Arbeit bestimmst du. Ich begleite dich so, dass deine Grenzen jederzeit gewahrt bleiben.
Ein Trauma ist eine Wunde, die dein Leben wesentlich beeinträchtigt . Es hängt nicht vom Erlebnis selbst ab, sondern wie es dich trifft.
Traumata entstehen durch ein einzelnes erschütterndes Ereignis oder durch viele kleinere oder größere Dinge, die sich über einen längeren Zeitraum ansammeln. Beides ist möglich, beides ist real.
Diese Dinge können sowohl in der Kindheit, als auch später im Leben vorkommen. Dazu gehört unter anderem sexuelle, körperliche, verbale, emotionale, finanzielle oder religiöse Missbrauchserfahrungen. Oft auch gemischt.
Ob dramatische Erlebnisse wie z.B. Unfälle, Naturkatastrophen, sexuelle Übergriffe, ständige (laute) Konflikte und anderes zu einem Trauma führen, ist nicht zwangsläufig gleich. Manche Menschen verarbeiten manche Dinge anders als andere. Deshalb können auch vermeintlich kleinere Dinge wie ein Autounfall, Angst bis zu Trauma auslösen und dramatische Erlebnisse nicht zu einer Traumafolgestörung führen.
Je nach Auslöser zeigt sich ein Trauma anders und braucht eine andere Begleitung. Gemeinsam schauen wir, wo du stehst – damit du deine Erfahrungen integrieren und ein selbstbestimmtes Leben zurückbekommen kannst.
Traumata zeigen sich bei jedem Menschen anders. Manche Symptome sind offensichtlich, andere schleichen sich so langsam ins Leben, dass man sie kaum noch als Folge eines Erlebnisses erkennt.
Ich begleite dich achtsam, sicher und klar durch deinen Prozess.
Du bist dir nicht sicher, ob dein Thema dabei ist? Melde dich einfach. Wir finden gemeinsam heraus, ob und wie ich dir helfen kann.
Fühlst du dich angesprochen? Dann mach gerne einen Termin für ein unverbindliches, kostenloses Gespräch zum Kennenlernen aus. In diesem Telefonat haben wir ca. 10-15 Minuten Zeit, um dein Anliegen zu besprechen und herauszufinden, wie ich dich auf deinem Weg unterstützen kann.
Ich freue mich auf dich!
Astrid Luise Weinhofer
Nicht jedes belastende Erlebnis führt zu einem Trauma oder einer Traumafolgestörung, aber jedes Erlebnis, das dein Leben wesentlich beeinträchtigt und das du nicht einfach hinter dir lassen kannst, verdient Aufmerksamkeit. Du musst keine Diagnose haben und kein „klassisches“ Trauma erlebt haben, um Hilfe zu bekommen. Wenn du merkst, dass dich etwas belastet, reicht das.
Kurz nach einem belastenden Erlebnis ist es völlig normal, dass du dich nicht gut fühlst. Dein System verarbeitet gerade etwas. Das nennt sich akute Belastungsreaktion und klingt meistens von selbst ab. Psychotherapie kann entlastend sein, ist aber nicht zwingend notwendig.
Von einer Anpassungsstörung spricht man, wenn die Symptome innerhalb eines Monats nach dem Ereignis beginnen und nicht länger als sechs Monate anhalten.
Wenn die Symptome länger anhalten, und dein Alltag, deine Beziehungen oder dein Selbstbild dauerhaft beeinträchtigt sind, dann spricht man von einer Traumafolgestörung. Die häufigsten Formen sind:
Du musst das nicht selbst einordnen können. Wir schauen gemeinsam, wo du stehst und was du brauchst.
Missbrauch bedeutet, dass jemand Macht über dich ausgeübt hat auf eine Art, die dir geschadet hat. Oft passiert über einen längeren Zeitraum und oft durch Menschen, denen du vertraut hast. Es gibt viele Formen:
Missbrauch hinterlässt immer Spuren. Auch wenn du dir nicht sicher bist, ob „es schlimm genug war“. Ich begleite dich auf deinem Weg zur Heilung.
Ja und das wird noch immer unterschätzt. Trauma zeigt sich nicht immer als klassische PTBS. Oft manifestiert es sich erst verzögert und in einem ganz anderen Bild. Häufige Folgeerkrankungen sind:
Depression, Burnout, Angststörungen, Essstörungen, Alkoholabhängigkeit oder Medikamentenmissbrauch, somatoforme Störungen (körperliche Beschwerden ohne medizinischen Befund), dissoziative Störungen oder bestimmte Persönlichkeitsstörungen.
Manchmal vergehen Monate oder Jahre zwischen dem traumatischen Erlebnis und dem Auftreten dieser Symptome. Man spricht dann von einem Delayed Onset. Wenn du also eine dieser Diagnosen hast und dich fragst, ob da noch etwas anderes dahintersteckt: Diese Frage lohnt sich und wir beantworten sie gemeinsam.
Nein. Du musst mir deine Geschichte nicht erzählen und schon gar nicht sofort. Traumatherapie bedeutet nicht, dass du alles nochmal durchleben musst, damit es besser wird. Manche Menschen verarbeiten ihr Trauma ohne je die Details auszusprechen. Manche wollen bewusst darüber reden.
Was zählt ist dein Tempo, deine Bereitschaft und das Gefühl, dass du bei mir sicher bist. Alles andere ergibt sich.
Das lässt sich nicht pauschal sagen und ist sehr individuell. Manche Menschen spüren nach wenigen Sitzungen eine Erleichterung, andere brauchen länger. Je nachdem was du erlebt hast, wie lange es schon da ist und was du gerade im Leben trägst, braucht es länger oder kürzer, bis du vertrauen zu dir und in die Welt aufbaust.
Was ich dir versprechen kann: Ich begleite dich auf einem Weg achtsam und in deinem Tempo und werde deine Grenzen immer wahren.
Ich bin derzeit als Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision tätig. Deshalb werden meine Leistungen von den österreichischen Krankenkassen noch nicht übernommen.
Viele private Zusatzversicherungen, die SVS über den Gesundheitshunderter oder zum Beispiel ÖHs über den Mental Health Fonds zahlen einen Anteil.