Du lebst. Aber irgendwie nicht wirklich dein Leben.
Ich arbeite gesprächstherapeutisch nach Existenzanalyse und Logotherapie und körperorientiert, um dein Nervensystem zu beruhigen.
Grundsätzlich stehst du mit deinem Thema im Mittelpunkt: Wie erlebst du dein Leben und wo bist du wodurch eingeschränkt? Ich begegne dir mit Offenheit, stelle Fragen und biete dir einen Raum, um mit dir selbst eine heilsame Begegnung kennenzulernen. Du bekommst mehr Verständnis für dich selbst, findest heraus, was du brauchst und lernst dein Leben so zu gestalten, wie es für dich stimmt.
Das ist keine philosophische Frage. Es ist eine sehr konkrete, die sich viele Menschen täglich stellen, ohne ihr einen Namen zu geben.
Wenn du nicht weißt was du willst. Wenn du dich anpasst, bevor du überhaupt geschaut hast, was du eigentlich brauchst. Wenn du Grenzen nicht setzen kannst, weil du nicht weißt wo du aufhörst und andere anfangen. Wenn du dir selbst fremd bist.
Das ist kein Charakterfehler. Das ist etwas, das sich entwickelt hat und das sich verändern kann.
Selbstwert ist nicht dasselbe wie Selbstbewusstsein oder Selbstliebe. Es ist das ruhige, stabile Gefühl: Ich bin gut so wie ich bin. Ich darf da sein. Ich darf ich sein.
Selbstwert entsteht nicht durch Leistung — auch wenn uns das lange eingeredet wurde. Er entsteht durch Beachtung und Wertschätzung: von anderen, und irgendwann von uns selbst. Wenn das früh gefehlt hat, lernen wir uns anzupassen, zu funktionieren, zu verschwinden. Das schützt, aber es kostet. Und es lässt sich verändern.
Vielleicht kannst du es nicht genau benennen. Du funktionierst, du bist für andere da, du machst das Richtige. Aber tief drinnen fragst du dich: Ist das wirklich ich? Darf ich das überhaupt wollen? Und wer bin ich eigentlich, wenn niemand etwas von mir braucht?
Du bist dir nicht sicher, ob dein Thema dabei ist? Melde dich einfach. Wir finden gemeinsam heraus, ob und wie ich dir helfen kann.
Fühlst du dich angesprochen? Dann mach gerne einen Termin für ein unverbindliches, kostenloses Gespräch zum Kennenlernen aus. In diesem Telefonat haben wir ca. 10-15 Minuten Zeit, um dein Anliegen zu besprechen und herauszufinden, wie ich dich auf deinem Weg unterstützen kann.
Ich freue mich auf dich!
Astrid Luise Weinhofer
Nicht ganz, auch wenn die Begriffe oft durcheinandergebracht werden.
Selbstbewusstsein ist das Wissen um sich selbst: zu wissen wer man ist, was man kann, wie man wirkt. Jemand kann sehr selbstbewusst auftreten und trotzdem tief im Inneren nicht das Gefühl haben, gut genug zu sein.
Selbstliebe ist die aktive Zuwendung zu sich selbst: sich Gutes tun, sich annehmen, auf sich achten. Das ist wichtig, aber es setzt etwas voraus.
Selbstwert ist das Fundament darunter: das stille, stabile Gefühl, dass ich als Person einen Wert habe, unabhängig von Leistung, Aussehen oder davon was andere von mir denken. Nicht weil ich etwas geleistet habe. Einfach weil ich bin.
Wenn dieses Fundament fehlt, ist meist auch die Selbstliebe begrenzt. In der Therapie arbeiten wir an dem, was darunter liegt.
Ja, Selbstwert kann sich verändern. Er ist keine Persönlichkeitseigenschaft die man hat oder nicht hat. Es ist etwas, das sich entwickelt hat, unter bestimmten Bedingungen, in bestimmten Beziehungen. Und was sich entwickelt hat, kann sich auch anders entwickeln.
Das bedeutet nicht, dass es schnell geht oder leicht ist. Selbstwert verändert sich nicht durch positive Affirmationen oder Willenskraft. Er verändert sich durch echte Erfahrungen, durch das Erleben, gesehen zu werden, gehört zu werden, zu merken dass das Eigene willkommen ist. Das ist unter anderem das was in einer guten Therapiebeziehung passiert.
Anpassung ist menschlich und oft klug. Wir passen uns an den Kontext an, an Menschen die uns wichtig sind, an Situationen die es verlangen. Das ist keine Schwäche.
Problematisch wird es, wenn die Anpassung automatisch passiert — bevor wir überhaupt geschaut haben was wir eigentlich wollen. Wenn wir uns anpassen nicht weil wir es wollen, sondern weil wir Angst haben vor dem was passiert, wenn wir es nicht tun. Wenn das Nein sich nicht mehr anfühlt wie eine Entscheidung, sondern wie eine Unmöglichkeit.
Der Unterschied liegt im Innen: Stehe ich hinter dem, was ich tue, auch wenn ich nachgebe? Oder verliere ich mich dabei?
Dann bist du nicht allein und das ist oft der Ausgangspunkt.
Viele Menschen kommen in die Therapie, nicht weil sie wissen was sie wollen, sondern weil sie merken dass sie es nicht wissen. Das „Nicht-Wissen“ ist kein Problem, das du lösen musst, bevor du anfängst. Es ist oft das erste Thema mit dem wir arbeiten.
Was willst du eigentlich? Was ist deins? Das sind keine einfachen Fragen, aber es sind die richtigen. Und die Antworten lassen sich finden.
Nein. Du brauchst keine Diagnose, keinen Überweisungsschein und keinen Beweis dass es dir schlecht genug geht. Das Gefühl, dich selbst nicht zu kennen oder nicht für dich einstehen zu können, reicht vollkommen. Du entscheidest wann der richtige Zeitpunkt ist.
Als Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision kann ich eine Diagnose stellen.
Das ist sehr individuell und hängt davon ab, wie tief das Thema verwurzelt ist, wie lange es schon da ist und was du gerade im Leben trägst. Manche Menschen spüren schon nach wenigen Sitzungen mehr Klarheit. Andere brauchen länger, besonders wenn der Selbstwert schon früh und tief erschüttert wurde.
Was ich dir versprechen kann: Wir schauen regelmäßig gemeinsam wo du stehst. Kein Schema das über dich gelegt wird, sondern ein Prozess der zu dir passt.
Ich bin derzeit als Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision tätig. Deshalb werden meine Leistungen von den österreichischen Krankenkassen noch nicht übernommen.
Viele private Zusatzversicherungen, die SVS über den Gesundheitshunderter oder zum Beispiel ÖHs über den Mental Health Fonds zahlen einen Anteil.